Die bestehende Microsite hebt Anlagenlisten bereits ausdrücklich als Vertragskern hervor. Auch die kommunale Vertragsvorlage und die Präsentation weisen auf ihre zentrale Bedeutung für Leistungsumfang, Preis und Betreiberpflichten hin.
Eindeutige Anlagenidentifikation schaffen
Jede Vertragsanlage sollte möglichst eine eindeutige ID besitzen.
Zusätzlich können erforderlich sein:
Anlagenbezeichnung,
Hersteller,
Typ,
Standort,
Baujahr,
relevante technische Daten,
Wartungsintervall,
Kritikalität.
Damit lassen sich Vertrag, CAFM und Wartungsbericht zuverlässig verbinden.
Vertragsumfang auf Komponentenebene klären
Bei komplexen Systemen ist die Frage relevant, welche Komponenten tatsächlich eingeschlossen sind.
Bei einer RLT-Anlage gehören beispielsweise möglicherweise Ventilatoren, Filter, Brandschutzklappen oder Regelkomponenten unterschiedlichen Verträgen zu.
Eine Anlage kann mehrere Vertragsbeziehungen besitzen.
Beispielsweise:
Wartung Dienstleister A,
gesetzliche Prüfung Dienstleister B,
Störungsbeseitigung Hersteller,
Betrieb Eigenleistung.
Die Stammdaten sollten dies erkennen lassen.
Aus Vertragsanhängen eine steuerbare Datenbasis machen
Die Anlagenliste ist damit nicht bloß eine Anlage zum unterschriebenen Vertrag.
Sie ist ein lebender Bestandteil der technischen Vertragssteuerung.
Je besser Anlagenbestand und Vertragsstammdaten gepflegt werden, desto geringer werden Streitigkeiten über Umfang, Fristen und Vergütung – und desto besser lassen sich Wartungsverträge digital überwachen.